Montag, 31. Oktober 2011
liselotte86, 21:34h
hallo meine lieben,
nu bin ich ja eigentlich auch schon wieder fast n monat zu haus, hab einigen fotos gezeigt, ein bisschen erzählt, aber fuer die menschen die ich so schnell nicht seh, fuer die die einfach lust auf etwas ausfuehrlicheres bloglesen haben, und vor allem der vollstaendigkeit halber, werd ich nun trotzdem einen ausfuehrlichen reisebericht posten ;)
meine 4 wochen urlaub warn als eine kleine belohnung von mir an mich fuer meinen freiwilligeneinsatz gedacht, und genau so ham sie sich auch angefuehlt - wie eine ehrliche belohnung!!! ;)
die letzte nacht in buenos aires hatte ich bei juli geschlafen um von dort aus morgens besser weg zu kommen. ham uns leider voll verquatscht und ich hab wenig geschlafen aber der flug nach santa cruz war ok und alles lief nach plan. dort bin ich direkt weiter zum busbahnhof und hab mir n fahrt ueber nacht nach sucre geklaert! obwohl die fahrt durch geologisch gefaehrliches andengelaende fuehrt hab ich trotz des ruckelns diesma halbwegs schlafen koennen.
um 9 kamen wir an und ich bin zum hostel. hat sich verrueckt angefuehlt wieder in sucre zu sein, wunderschoen und ein bisschen traurig zugleich...alles immer noch so schoen wie eh und je aber die menschen ham mir gefehlt. der herbergsbesitzer und die angestellten ham mich allerdings tatsaechlich erkannt, konnten mir nu keinen namen zuordnen ;) hab nur schnell meine sachen abgelegt und bin dann erstma ein mittagsfruehstueck im cafe joyride essen gegangen - wo ich mich dann mit einem deutschen reisenden unterhalten hab und wir sind anschliessen zusammen die uni besichtigen gegangen. dann bin ich allein weiter zum friedhof...dort bin ich eine weile alte graeber schaun gewesen (ich bin nich freaky geworden sondern das ist da n sehenswuerdigkeit so wie montmatre oder recoleta ^^) und dann spaet zurueck zum hostel, wo mich die neuen freiwilligen zu n bbq eingeladen haben. bin aber um 23.00 auch schon ins bett.
der ganze schlafmangel hat mir aber anscheinend doch wieder zu schaffen gemacht denn ich bin morgens erneut erkaeltet aufgewacht. war den tag trotzdem viel unterwegs...bin zur recoleta gelaufen udn hab dort den marcelo, n alten freund von 2009, auf pasta getroffen. haben viel gequatscht und die aussicht vom cafe mirador ueber die stadt genossen, und sind dann anschliessend zum schloss de la glorieta, dass ich noch nich kannte. haben das schloss und den garten besichtigt, und marcelo wollte mir erzaehln da schrein nachts der verstorbene prinz und die prinzessin aus dem turmfenster, als ich gelacht hab hat er komisch geguckt, scheint ganz schoen aberglaeubisch zu sein der gute - und so lernt man ueber menschen nie aus! ;)
den sonntag hab ich morgens lesenderweise auf der hollywoodschaukel im hostel gechillt und bin erst nachmittags los. die bolivianer warn fuer den entrada folklorica am ueben, ueberall musik und tanzende strassenumzuege und spaeter feuerwerk. hab dann marcelo aufem plaza getroffen wir warn innem park spaziern und ham spaeter brueno im joyride gesehn - einige dieser szenen haette ich nich unbedingt sehn muessen.rene vom joyride hat mir dann geraten auf jeden fall nach iquique in chile ans meer zufahrn. nach ner pizza bin ich wieder frueh nach haus, die erkaeltung war immer noch aetzend -
und leider den montag auch keinen deut besser...die naechsten 2 tage lag ich dann im bett, dementsprechend kann man diese getrost ueberspringen ^^
den mittwoch hab ich dann aber nochma wirklich genossen. bin morgens endlich endlich zu den kindern ins psico. einige konnten jetzt laufen und ich war sehr sehr stolz. ich weiss nich genau inwieweit sie genau wussten wer ich war aber sie kamen auf jeden fall kuscheln ;) ich glaub wilber hatte eine ahnung mich zu kennen....mit ihm bin ich gemeinsam den berg hoch zu der probe fuer den entrada...die kinder sollten auch ein bisschen im umzug mitlaufen. er war ganz aufgeregt, hat meine hand gekuesst (wie frueher) hat vor freude am koeper gezitter (wie frueher) ist gehopst - und schliesslich wieder einma umgefalln ;) soo suess!und zum abschied hat er mich nochma zurueckgerufen, seine aermchen ausgestreckt, und mir einen dicken schmatz auf die wange gegeben ;) der kleine jose war viel ruhiger als frueher und hat sich nich mehr dauert selbst weh getan, das ist schoen. und die kleine rachel quatscht immer noch so viel wie eh und je - ein sehr ruehrender besuch alles in allem. nach dem mittagessen im hostel bin ich dann allein zum cafe mirador, hab n leckren saft getrunken udn versucht all meine erinnerungen ein bisschen zu verarbeiten...bevor ich dann zum plaza geschlendert bin. da hab ich n grossfamilie kennengelernt, wir ham uns popcorn geteilt und dann zuckerwatte und zusammen das feuerwerk geschaut. um neun bin ich dann zum salsa in meinem kleinen innenhof, mit den blumen, und dem nachthimmel ueber mir. das hatte mir gefehlt! ;) marcelo hat mich spaeter eingesammelt und wir warn nochma essen zum abschied. ein netter mensch der marcelo.
den donnerstag bin ich dann weiter nach potosi, das terminal war jetzt ein wenig ausserhalb, aber ich hab mich zum richtigen bus durchfragen koennen. hab meine sachen im hotel jerusalem abgelegt und war dann erstma mittagessen. dann bin ich endlos einfach durch diese schoene stadt geschlendert, die ich beim letzten mal durch die minenfuehrung und den besuch des muenzmuseums so kaum wahrgenommen hab. bin dann aber auch frueh ins hostel um vom einzelzimmer mit fernseher ausreichend zu profitieren.
am freitag bin ich nach dem fruehstueck nochma n weile unterwegs gewesen, hab n alte kirche der spanier zur reichen zeit der stadt durch den cerro rico besichtigt und vom glockenturm die aussicht uber die ganze stadt genossen. zum mittagessen gabs saltenas und dann musst ich auch schon zum terminal von wo ich zuerst nach oruro udn dann nachts weiter nach iquique bin - renes rat folgend.
die nacht in der atacama wueste war die hoelle!!arschkalt...sowas hab ich noch nie erlebt. ich dachte ich erfriere!kamen um drei anner grenze an und mussten dann bis um 8 warten um weiterzukoennen. um 13.00 warn wir in iquique. bin mit collectivtaxi zum hostel, das suuupergemuetlich war, hab aber nur schnell geduscht und bin dann auf erkundungstour. sandstrand mit viel wellengang, eine kolonialstrasse die an wild west erinnert, und ein wunderschoener plaza - ein wenig verschlafen alles, wenn man ma von den sich tummelnden surfern absieht - das ist iquique..fuer mich ein traum. mit den riesigen sandbergen im hintergrund wirkte das ganze schon fast surreal. bin viel rumgeschlendert, war suuuperlecker fisch essen, und hab dann den sonnenuntergang am meer geschaut. bei dunkelheit bin ich dann noch die strandpromenade abgeschlendert, hab ein eis gegessen und die schimmernden lichter der stadt bewundert. im hostel hab ich n haufen sehr lieber chilenischer minenarbeiter kennengelernt und die ham mich auf selbstgemachte pizza eingeladen.
den sonntag hab ich vormittags am strand geflezt, fest in den sand gedrueckt, damit ich den kalten winterwind nich spuer, hab ich im wechsel gedoest und gelesen, mit kleinen unterbrechungen durch die gesellschaft eines chilenischen surfers, auf dessen sachen ich die zeit ueber achtgegeben hab. spaeter bin ich dann auch noch schwimmen gewesen, mit einem neuseelaender den ich am strand kennengelernt hab - war erst arschkalt aber nach ausreichend wellenhopse wurd einem dann auch warm. war danach schoooen heiss duschen und bin zur skypebenutzung in die stadt. abends wurd ich erneut im hostel eingeladen, von einer gruppe chilenischer surfer zu einem bbq ;) nett die chilenen, dauernd schenken sie einem was zu essen ^^ spaet war ich dann nochma am meer, sterne schaun und schokoladenueberzogene erdbeeren essen.
der montag war ein wenig verhangen - war gleich morgens im meer, da wars dann aber doch auch ganz schoen kalt. udn spaeter lag ich auch mit pulli am strand, was der schoenheit aber nix abkonnte. um 15.00 bin ich in die stadt, musste mir ein ticket nach la paz klaern, und war nochma fisch essen - muss man schliesslich nutzen dass man am meer is ;) ein letzter sonnenuntergang, ein letzter abschiedsgruss, und um 9 sass ich in meinem scheinbaren cama-luxusbus und bin auch schnell eingeschlafen...
...und frueh aufgewacht - mitten in der nacht erneut in der atacamawueste, ich dachte wir warten erneut anner grenze aber als die sonne aufging hab ich verstanden dass der scheinbare luxusbus anscheinend ein problem hatte ^^ sind dann stunden spaeter n weile mit 30km/h weitergetuckert aber ich dacht schon so kommen wir nie an und n weile spaeter standen wir dann auch schon wieder. es hiess wir brauchen oel. als wir dann um 13.00 uhr oel hatten sah das dann aber anders aus - der motor is kaputt, von hier an jeder in selbstverantwortung. fies!!bin dann mit 2 bolivianerinnen an die bolivianische grenze getrampt mit einem sehr netten lastwagenfahrer, und dort hat uns der mann der einen samt ihrer kinder eingesammelt. diese familie hat mich dann auch eingeladen doch waehrend meines besuches in la paz bei ihnen zu wohnen...in einem riesigen haus mitten im tal des mondes im sueden von la paz (das warn auf jeden fall relativ reiche bolis). warn um 22.00 uhr da, gab pizza, und nach ner warmen dusche hab ich mich in dem riesigen spielzeugauto eines der soehne zur ruhe gebettet ;)
den mittwoch bin ich allein in die stadt. bin viel rumgelaufen und war viel shoppen, billige kleidung und sachen vom hexenmarkt, und abrundend gabs n leckres mittagessen. abends bin ich dann doch ins hostel umgezogen, die eltern mussten beruflich spontan nach trinidad fliegen. war aber auch ok. hab mich nett mit ner schweizerin unterhalten die auf dem weg zur death road war.
bin morgens zum busbahnhof und hab mit erneuter vespaetung den bus nach copacabana genommen. dort hatte ich gerade noch zeit fuer n mittagessen mit der bewaehrten bolivianischen kalorienbombe pique machu, bevor ich mit dem boot zur isla del sol rueber bin. samt rucksack und durch gekaufte geschenke zusaetzlich entstandener reisetasche bin ich dann schnaufend auf 4000m hoehe die alte inkatreppe in yumani hoch. im hostel inka pacha immer noch alles beim alten don martin hat mich sogar erkannt und es gab rabatt. hab den rest des nachmittags lesend auf meiner lieblingsterasse mit blick auf die isla de la luna gesessen und war gluecklich. nachts dann der stromausfall. sass bei kerzenschein mit einem spanier zusammen, der schon in sucre mein zimmer geteilt hat, und so trifft man reisende wieder ;) ansonsten warn noch 2 amis im hostel und ein belgier. den freitag bin ich dann nach dem fruehstueck zu meinem geliebten challa gestampft mit einer vorherigen halb gewaltsamen ausseinandersetzung im einzigen internetcafe in dem mich eine frau nassmachen wollte ich falle dass ich mich weiterhin weigere ihren soeben erfundenen preis fuer eine siebenminuetige netnutzung zu zahlen. naja ;) zurueck an meine geliebten strand hab ich die neuen besitzer des nun renovierten hostels kennengelernt und auch die neue freiwillige die aber am selben tag noch mit dem boot der lehrer nach copacabana rueber is. hab den tag auf dem steg gechillt, viel gelesen, bin kreischend in den see und dann wieder raus gerannt, hab abends gegrillte forelle gegessen und tee mit den besitzern und ihrer niedlichen kleinen tochter getrunken.
Den naechsten tag bin ich dann einma rund um die insel spaziert. Hab erneut die inkaruinen besichtigt und bin an einer stelle erneut in den see und wieder raus gesprintet. War ganz schoen anstrengend der tag, die hoehe macht einem halt doch irgendwie zu schaffen.
Am naechsten tag bin ich dann morgens mit dem boot nach copacabana und von da mit buses nach cusco. Vollends verpeilt ma wieder das unternehmen, ham geld fuer nich reservierte plaetze kassiert...mussten dann im endeffekt auch viel haeufiger umsteigen und kamen erst um 2am an. Mit 4 h verspateung. Der bekannte einer freundin von mir hat mich aber trotzdem vom busbahnhof eingesammelt. Nett!die wartezeit wurd mir allerdings in diesem ambiente sehr lang!!ueberall die bemitleidenswertesten kreaturen die aber mit sicherheit auch nich ganz ungefaehrlich warn und ich mit all meinem gepaeck mittendrin. War froh als ich heil und sicher im bett lag.
Am nächsten morgen hab ich den hund chico, die papageien im garten und eine studentin names yoni, die den ganzen kerlen dort den haushalt schmeisst, kennengelernt. Nach dem frühstück bin ich dann gleich auf erkundungstour. Bin durch die stadt geschlendert, war im inka-museum und hab sehr geil lamasteak zum Mittag gegessen. Am Dienstag war ich morgen in der kathedrale, die architektonisch sehr schön ist, aber ich mags nich wie die immer alles mit gold und diesen kitschfiguren zuhaun. War auch im historischen museum und nachmittags hatte ich n tour zu den inkaruinen in der stadt und der umgebung. Suuuperbeindruckend alles!!!!!den Mittwoch bin ich morgens ein bisschen weiter ins land rein, hab die tour maras-muray gemacht, die zu ruinen in der umgebung und zu den salzgruben von maras führen. Abends hiess es packen und früh schlafen gehen, denn am Donnerstag musste ich um 4 aufstehn.
Bin mit taxi zu einem zentralen platz in der stadt und wurde dort eingesammelt, 2 stunden fahrt zum ausgangspunkt des salcantaytreks, ein schnelles frühstück und los gings – im strömenden regen ;) ich dachte schon das könne ja heiter werden, aber zum glück lichtete es dann auch am Nachmittag. Ging erst entlang waldähnlicher vegetation mit vielen eukalyptussträuchern und dann immer höher höher höher in komplete berglandschaft, die zunehmend kahler wurde, nach einer weile immer den gipfel des humantay im blick. Geschlafen haben wir die erste nacht in zelten im schnee. Gaaanz schön kalt, ich hab im endeffekt in 2 schlafsäcken schlafen müssen um überhaupt ein auge zuzutun. Am nächsten morgen gings schon um 6 weiter, kahle felshänge hoch bis zum gipfel des salcantay. Dort fotosession im schnee und dann steil bergab. 4 stunden später begann die landschaft dschungelmässig zu werden, feuchte luft und immer das rauschen des flusses neben uns im ohr. Schon weniger kalt die zweite nacht im zelt ;) am dritten tag dann durch dschungellandschaft immer weiter abwärts, kolibris und wasserfälle….kamen früher im lager an und warn noch in den thermen in der nähe. Am 4ten tag dann unendlich hitze…der guide hatte sich verirrt, wollte das aber n weile nich zugeben ;) sind an irgendwelchen viel zu steilen felshängen langgekraxelt und dann quer durch das gewächs, wo er noch ausdrücklich am vortag vor baumschlangen gewarnt hatte – soviel dazu, blieben aber alle unverletzt. Nachmittags dann n dusche unter nem wasserfall und wenig später hatten wir schon den machu picchu von hintern in sicht und sind an den bahnschienen nach agua calientes entlang wieder ein wenig aufwärts gelaufen. In agua calientes nacht im hostel – ein bett, eine warme dusche, ein restaurantbesuch. Fühlte sich seltsam an zurück in der zivilisation ;) den nächsten morgen mussten wir allerdings wieder um vier raus. Bei strömendem regen sind wir die scheinbar entlos vielen steinstufen zum machu picchu rauf – hatte zum glück noch n shirt mitgenommen, meine sachen warn schweissnass oben. Hatten oben n tour zu den ruinen und dann sind die andren noch auf den waynu picchu geklettert, ich hatte das leider nich mit drin…aber bin alleine rumgeschlendert und s war eigentlich auch schön das alles ein bisschen allein aufzunehmen (wenn man mal von den massen an anonymen touristen um mich rum absah ;) spätnachmittags gings dann per zug und bus nach cusco zurück und da hab ich nochma n nacht bei heradio geschlafen bevor ich am nächsten morgen nach santa cruz geflogen bin..
Dort war es scheisse heiss!!!die hostelreservierung hatte nich geklappt und ich musste bei 37grad im schatten mit all meinem gepäck auf suche gehen. Warn dann erstma duschen ;) dann bin ich los was essen und ein bisschen spaziern aber bei der hitze war das ziemlich anstregend. Am nächsten tag hab ich erfolglos versucht in einem hotelpool schwimmen gehen, aber die manager warn nich zu erweichen ;) hab dann in schattigen kirchen zuflucht gesucht und mir die nägel machen lassen. War auch kurz auf einem markt und hab wieder mehr mitgenommen als geplant ^^ abends hab ich n alten bekannten roberto, der in berlin ma n austausch gemacht hat, auf n essen und n kaffee aufem plaza getroffen. Das war nett. Den Donnerstag bin ich dann auch schon wieder weiter nach buenos aires geflogen. Hab den Freitag in der schule verbracht….war wunderschön die menschen wiederzusehn aber auch erneut hart, weil eben nur für sehr kurze zeit. Abends war ich bei nem freund zu selbstgemachter pizza eingeladen und dann sind ich und juli zu ner milonga, um ein wenig tango zu schaun. Den Samstag hatte der sohn ner kollegin geb und wir warn beim kindergeburtstag und dann im kino. Sonntag fühlte sich stark nach frühling an (wie gut dass ich dann direkt wieder in den herbst geflogen bin …NOT) …und wir warn in palermo draussen essen. Hab dann mari auf n abschiedskaffee getroffen und abends war die gebfeier von julis tante.
Hier soll der bericht aufs erste enden…am Montag gings mit british airways erst nach london und dann weiter nach berlin..und hier hat nu auch schon wieder uni begonnen und arbeit und der herbst ;)
Aber ich hoffe trotzdem sagen zu können..
To be continued…
auf zu weiteren Abendteuer wann immer es die zeit erlaubt… ;)
nu bin ich ja eigentlich auch schon wieder fast n monat zu haus, hab einigen fotos gezeigt, ein bisschen erzählt, aber fuer die menschen die ich so schnell nicht seh, fuer die die einfach lust auf etwas ausfuehrlicheres bloglesen haben, und vor allem der vollstaendigkeit halber, werd ich nun trotzdem einen ausfuehrlichen reisebericht posten ;)
meine 4 wochen urlaub warn als eine kleine belohnung von mir an mich fuer meinen freiwilligeneinsatz gedacht, und genau so ham sie sich auch angefuehlt - wie eine ehrliche belohnung!!! ;)
die letzte nacht in buenos aires hatte ich bei juli geschlafen um von dort aus morgens besser weg zu kommen. ham uns leider voll verquatscht und ich hab wenig geschlafen aber der flug nach santa cruz war ok und alles lief nach plan. dort bin ich direkt weiter zum busbahnhof und hab mir n fahrt ueber nacht nach sucre geklaert! obwohl die fahrt durch geologisch gefaehrliches andengelaende fuehrt hab ich trotz des ruckelns diesma halbwegs schlafen koennen.
um 9 kamen wir an und ich bin zum hostel. hat sich verrueckt angefuehlt wieder in sucre zu sein, wunderschoen und ein bisschen traurig zugleich...alles immer noch so schoen wie eh und je aber die menschen ham mir gefehlt. der herbergsbesitzer und die angestellten ham mich allerdings tatsaechlich erkannt, konnten mir nu keinen namen zuordnen ;) hab nur schnell meine sachen abgelegt und bin dann erstma ein mittagsfruehstueck im cafe joyride essen gegangen - wo ich mich dann mit einem deutschen reisenden unterhalten hab und wir sind anschliessen zusammen die uni besichtigen gegangen. dann bin ich allein weiter zum friedhof...dort bin ich eine weile alte graeber schaun gewesen (ich bin nich freaky geworden sondern das ist da n sehenswuerdigkeit so wie montmatre oder recoleta ^^) und dann spaet zurueck zum hostel, wo mich die neuen freiwilligen zu n bbq eingeladen haben. bin aber um 23.00 auch schon ins bett.
der ganze schlafmangel hat mir aber anscheinend doch wieder zu schaffen gemacht denn ich bin morgens erneut erkaeltet aufgewacht. war den tag trotzdem viel unterwegs...bin zur recoleta gelaufen udn hab dort den marcelo, n alten freund von 2009, auf pasta getroffen. haben viel gequatscht und die aussicht vom cafe mirador ueber die stadt genossen, und sind dann anschliessend zum schloss de la glorieta, dass ich noch nich kannte. haben das schloss und den garten besichtigt, und marcelo wollte mir erzaehln da schrein nachts der verstorbene prinz und die prinzessin aus dem turmfenster, als ich gelacht hab hat er komisch geguckt, scheint ganz schoen aberglaeubisch zu sein der gute - und so lernt man ueber menschen nie aus! ;)
den sonntag hab ich morgens lesenderweise auf der hollywoodschaukel im hostel gechillt und bin erst nachmittags los. die bolivianer warn fuer den entrada folklorica am ueben, ueberall musik und tanzende strassenumzuege und spaeter feuerwerk. hab dann marcelo aufem plaza getroffen wir warn innem park spaziern und ham spaeter brueno im joyride gesehn - einige dieser szenen haette ich nich unbedingt sehn muessen.rene vom joyride hat mir dann geraten auf jeden fall nach iquique in chile ans meer zufahrn. nach ner pizza bin ich wieder frueh nach haus, die erkaeltung war immer noch aetzend -
und leider den montag auch keinen deut besser...die naechsten 2 tage lag ich dann im bett, dementsprechend kann man diese getrost ueberspringen ^^
den mittwoch hab ich dann aber nochma wirklich genossen. bin morgens endlich endlich zu den kindern ins psico. einige konnten jetzt laufen und ich war sehr sehr stolz. ich weiss nich genau inwieweit sie genau wussten wer ich war aber sie kamen auf jeden fall kuscheln ;) ich glaub wilber hatte eine ahnung mich zu kennen....mit ihm bin ich gemeinsam den berg hoch zu der probe fuer den entrada...die kinder sollten auch ein bisschen im umzug mitlaufen. er war ganz aufgeregt, hat meine hand gekuesst (wie frueher) hat vor freude am koeper gezitter (wie frueher) ist gehopst - und schliesslich wieder einma umgefalln ;) soo suess!und zum abschied hat er mich nochma zurueckgerufen, seine aermchen ausgestreckt, und mir einen dicken schmatz auf die wange gegeben ;) der kleine jose war viel ruhiger als frueher und hat sich nich mehr dauert selbst weh getan, das ist schoen. und die kleine rachel quatscht immer noch so viel wie eh und je - ein sehr ruehrender besuch alles in allem. nach dem mittagessen im hostel bin ich dann allein zum cafe mirador, hab n leckren saft getrunken udn versucht all meine erinnerungen ein bisschen zu verarbeiten...bevor ich dann zum plaza geschlendert bin. da hab ich n grossfamilie kennengelernt, wir ham uns popcorn geteilt und dann zuckerwatte und zusammen das feuerwerk geschaut. um neun bin ich dann zum salsa in meinem kleinen innenhof, mit den blumen, und dem nachthimmel ueber mir. das hatte mir gefehlt! ;) marcelo hat mich spaeter eingesammelt und wir warn nochma essen zum abschied. ein netter mensch der marcelo.
den donnerstag bin ich dann weiter nach potosi, das terminal war jetzt ein wenig ausserhalb, aber ich hab mich zum richtigen bus durchfragen koennen. hab meine sachen im hotel jerusalem abgelegt und war dann erstma mittagessen. dann bin ich endlos einfach durch diese schoene stadt geschlendert, die ich beim letzten mal durch die minenfuehrung und den besuch des muenzmuseums so kaum wahrgenommen hab. bin dann aber auch frueh ins hostel um vom einzelzimmer mit fernseher ausreichend zu profitieren.
am freitag bin ich nach dem fruehstueck nochma n weile unterwegs gewesen, hab n alte kirche der spanier zur reichen zeit der stadt durch den cerro rico besichtigt und vom glockenturm die aussicht uber die ganze stadt genossen. zum mittagessen gabs saltenas und dann musst ich auch schon zum terminal von wo ich zuerst nach oruro udn dann nachts weiter nach iquique bin - renes rat folgend.
die nacht in der atacama wueste war die hoelle!!arschkalt...sowas hab ich noch nie erlebt. ich dachte ich erfriere!kamen um drei anner grenze an und mussten dann bis um 8 warten um weiterzukoennen. um 13.00 warn wir in iquique. bin mit collectivtaxi zum hostel, das suuupergemuetlich war, hab aber nur schnell geduscht und bin dann auf erkundungstour. sandstrand mit viel wellengang, eine kolonialstrasse die an wild west erinnert, und ein wunderschoener plaza - ein wenig verschlafen alles, wenn man ma von den sich tummelnden surfern absieht - das ist iquique..fuer mich ein traum. mit den riesigen sandbergen im hintergrund wirkte das ganze schon fast surreal. bin viel rumgeschlendert, war suuuperlecker fisch essen, und hab dann den sonnenuntergang am meer geschaut. bei dunkelheit bin ich dann noch die strandpromenade abgeschlendert, hab ein eis gegessen und die schimmernden lichter der stadt bewundert. im hostel hab ich n haufen sehr lieber chilenischer minenarbeiter kennengelernt und die ham mich auf selbstgemachte pizza eingeladen.
den sonntag hab ich vormittags am strand geflezt, fest in den sand gedrueckt, damit ich den kalten winterwind nich spuer, hab ich im wechsel gedoest und gelesen, mit kleinen unterbrechungen durch die gesellschaft eines chilenischen surfers, auf dessen sachen ich die zeit ueber achtgegeben hab. spaeter bin ich dann auch noch schwimmen gewesen, mit einem neuseelaender den ich am strand kennengelernt hab - war erst arschkalt aber nach ausreichend wellenhopse wurd einem dann auch warm. war danach schoooen heiss duschen und bin zur skypebenutzung in die stadt. abends wurd ich erneut im hostel eingeladen, von einer gruppe chilenischer surfer zu einem bbq ;) nett die chilenen, dauernd schenken sie einem was zu essen ^^ spaet war ich dann nochma am meer, sterne schaun und schokoladenueberzogene erdbeeren essen.
der montag war ein wenig verhangen - war gleich morgens im meer, da wars dann aber doch auch ganz schoen kalt. udn spaeter lag ich auch mit pulli am strand, was der schoenheit aber nix abkonnte. um 15.00 bin ich in die stadt, musste mir ein ticket nach la paz klaern, und war nochma fisch essen - muss man schliesslich nutzen dass man am meer is ;) ein letzter sonnenuntergang, ein letzter abschiedsgruss, und um 9 sass ich in meinem scheinbaren cama-luxusbus und bin auch schnell eingeschlafen...
...und frueh aufgewacht - mitten in der nacht erneut in der atacamawueste, ich dachte wir warten erneut anner grenze aber als die sonne aufging hab ich verstanden dass der scheinbare luxusbus anscheinend ein problem hatte ^^ sind dann stunden spaeter n weile mit 30km/h weitergetuckert aber ich dacht schon so kommen wir nie an und n weile spaeter standen wir dann auch schon wieder. es hiess wir brauchen oel. als wir dann um 13.00 uhr oel hatten sah das dann aber anders aus - der motor is kaputt, von hier an jeder in selbstverantwortung. fies!!bin dann mit 2 bolivianerinnen an die bolivianische grenze getrampt mit einem sehr netten lastwagenfahrer, und dort hat uns der mann der einen samt ihrer kinder eingesammelt. diese familie hat mich dann auch eingeladen doch waehrend meines besuches in la paz bei ihnen zu wohnen...in einem riesigen haus mitten im tal des mondes im sueden von la paz (das warn auf jeden fall relativ reiche bolis). warn um 22.00 uhr da, gab pizza, und nach ner warmen dusche hab ich mich in dem riesigen spielzeugauto eines der soehne zur ruhe gebettet ;)
den mittwoch bin ich allein in die stadt. bin viel rumgelaufen und war viel shoppen, billige kleidung und sachen vom hexenmarkt, und abrundend gabs n leckres mittagessen. abends bin ich dann doch ins hostel umgezogen, die eltern mussten beruflich spontan nach trinidad fliegen. war aber auch ok. hab mich nett mit ner schweizerin unterhalten die auf dem weg zur death road war.
bin morgens zum busbahnhof und hab mit erneuter vespaetung den bus nach copacabana genommen. dort hatte ich gerade noch zeit fuer n mittagessen mit der bewaehrten bolivianischen kalorienbombe pique machu, bevor ich mit dem boot zur isla del sol rueber bin. samt rucksack und durch gekaufte geschenke zusaetzlich entstandener reisetasche bin ich dann schnaufend auf 4000m hoehe die alte inkatreppe in yumani hoch. im hostel inka pacha immer noch alles beim alten don martin hat mich sogar erkannt und es gab rabatt. hab den rest des nachmittags lesend auf meiner lieblingsterasse mit blick auf die isla de la luna gesessen und war gluecklich. nachts dann der stromausfall. sass bei kerzenschein mit einem spanier zusammen, der schon in sucre mein zimmer geteilt hat, und so trifft man reisende wieder ;) ansonsten warn noch 2 amis im hostel und ein belgier. den freitag bin ich dann nach dem fruehstueck zu meinem geliebten challa gestampft mit einer vorherigen halb gewaltsamen ausseinandersetzung im einzigen internetcafe in dem mich eine frau nassmachen wollte ich falle dass ich mich weiterhin weigere ihren soeben erfundenen preis fuer eine siebenminuetige netnutzung zu zahlen. naja ;) zurueck an meine geliebten strand hab ich die neuen besitzer des nun renovierten hostels kennengelernt und auch die neue freiwillige die aber am selben tag noch mit dem boot der lehrer nach copacabana rueber is. hab den tag auf dem steg gechillt, viel gelesen, bin kreischend in den see und dann wieder raus gerannt, hab abends gegrillte forelle gegessen und tee mit den besitzern und ihrer niedlichen kleinen tochter getrunken.
Den naechsten tag bin ich dann einma rund um die insel spaziert. Hab erneut die inkaruinen besichtigt und bin an einer stelle erneut in den see und wieder raus gesprintet. War ganz schoen anstrengend der tag, die hoehe macht einem halt doch irgendwie zu schaffen.
Am naechsten tag bin ich dann morgens mit dem boot nach copacabana und von da mit buses nach cusco. Vollends verpeilt ma wieder das unternehmen, ham geld fuer nich reservierte plaetze kassiert...mussten dann im endeffekt auch viel haeufiger umsteigen und kamen erst um 2am an. Mit 4 h verspateung. Der bekannte einer freundin von mir hat mich aber trotzdem vom busbahnhof eingesammelt. Nett!die wartezeit wurd mir allerdings in diesem ambiente sehr lang!!ueberall die bemitleidenswertesten kreaturen die aber mit sicherheit auch nich ganz ungefaehrlich warn und ich mit all meinem gepaeck mittendrin. War froh als ich heil und sicher im bett lag.
Am nächsten morgen hab ich den hund chico, die papageien im garten und eine studentin names yoni, die den ganzen kerlen dort den haushalt schmeisst, kennengelernt. Nach dem frühstück bin ich dann gleich auf erkundungstour. Bin durch die stadt geschlendert, war im inka-museum und hab sehr geil lamasteak zum Mittag gegessen. Am Dienstag war ich morgen in der kathedrale, die architektonisch sehr schön ist, aber ich mags nich wie die immer alles mit gold und diesen kitschfiguren zuhaun. War auch im historischen museum und nachmittags hatte ich n tour zu den inkaruinen in der stadt und der umgebung. Suuuperbeindruckend alles!!!!!den Mittwoch bin ich morgens ein bisschen weiter ins land rein, hab die tour maras-muray gemacht, die zu ruinen in der umgebung und zu den salzgruben von maras führen. Abends hiess es packen und früh schlafen gehen, denn am Donnerstag musste ich um 4 aufstehn.
Bin mit taxi zu einem zentralen platz in der stadt und wurde dort eingesammelt, 2 stunden fahrt zum ausgangspunkt des salcantaytreks, ein schnelles frühstück und los gings – im strömenden regen ;) ich dachte schon das könne ja heiter werden, aber zum glück lichtete es dann auch am Nachmittag. Ging erst entlang waldähnlicher vegetation mit vielen eukalyptussträuchern und dann immer höher höher höher in komplete berglandschaft, die zunehmend kahler wurde, nach einer weile immer den gipfel des humantay im blick. Geschlafen haben wir die erste nacht in zelten im schnee. Gaaanz schön kalt, ich hab im endeffekt in 2 schlafsäcken schlafen müssen um überhaupt ein auge zuzutun. Am nächsten morgen gings schon um 6 weiter, kahle felshänge hoch bis zum gipfel des salcantay. Dort fotosession im schnee und dann steil bergab. 4 stunden später begann die landschaft dschungelmässig zu werden, feuchte luft und immer das rauschen des flusses neben uns im ohr. Schon weniger kalt die zweite nacht im zelt ;) am dritten tag dann durch dschungellandschaft immer weiter abwärts, kolibris und wasserfälle….kamen früher im lager an und warn noch in den thermen in der nähe. Am 4ten tag dann unendlich hitze…der guide hatte sich verirrt, wollte das aber n weile nich zugeben ;) sind an irgendwelchen viel zu steilen felshängen langgekraxelt und dann quer durch das gewächs, wo er noch ausdrücklich am vortag vor baumschlangen gewarnt hatte – soviel dazu, blieben aber alle unverletzt. Nachmittags dann n dusche unter nem wasserfall und wenig später hatten wir schon den machu picchu von hintern in sicht und sind an den bahnschienen nach agua calientes entlang wieder ein wenig aufwärts gelaufen. In agua calientes nacht im hostel – ein bett, eine warme dusche, ein restaurantbesuch. Fühlte sich seltsam an zurück in der zivilisation ;) den nächsten morgen mussten wir allerdings wieder um vier raus. Bei strömendem regen sind wir die scheinbar entlos vielen steinstufen zum machu picchu rauf – hatte zum glück noch n shirt mitgenommen, meine sachen warn schweissnass oben. Hatten oben n tour zu den ruinen und dann sind die andren noch auf den waynu picchu geklettert, ich hatte das leider nich mit drin…aber bin alleine rumgeschlendert und s war eigentlich auch schön das alles ein bisschen allein aufzunehmen (wenn man mal von den massen an anonymen touristen um mich rum absah ;) spätnachmittags gings dann per zug und bus nach cusco zurück und da hab ich nochma n nacht bei heradio geschlafen bevor ich am nächsten morgen nach santa cruz geflogen bin..
Dort war es scheisse heiss!!!die hostelreservierung hatte nich geklappt und ich musste bei 37grad im schatten mit all meinem gepäck auf suche gehen. Warn dann erstma duschen ;) dann bin ich los was essen und ein bisschen spaziern aber bei der hitze war das ziemlich anstregend. Am nächsten tag hab ich erfolglos versucht in einem hotelpool schwimmen gehen, aber die manager warn nich zu erweichen ;) hab dann in schattigen kirchen zuflucht gesucht und mir die nägel machen lassen. War auch kurz auf einem markt und hab wieder mehr mitgenommen als geplant ^^ abends hab ich n alten bekannten roberto, der in berlin ma n austausch gemacht hat, auf n essen und n kaffee aufem plaza getroffen. Das war nett. Den Donnerstag bin ich dann auch schon wieder weiter nach buenos aires geflogen. Hab den Freitag in der schule verbracht….war wunderschön die menschen wiederzusehn aber auch erneut hart, weil eben nur für sehr kurze zeit. Abends war ich bei nem freund zu selbstgemachter pizza eingeladen und dann sind ich und juli zu ner milonga, um ein wenig tango zu schaun. Den Samstag hatte der sohn ner kollegin geb und wir warn beim kindergeburtstag und dann im kino. Sonntag fühlte sich stark nach frühling an (wie gut dass ich dann direkt wieder in den herbst geflogen bin …NOT) …und wir warn in palermo draussen essen. Hab dann mari auf n abschiedskaffee getroffen und abends war die gebfeier von julis tante.
Hier soll der bericht aufs erste enden…am Montag gings mit british airways erst nach london und dann weiter nach berlin..und hier hat nu auch schon wieder uni begonnen und arbeit und der herbst ;)
Aber ich hoffe trotzdem sagen zu können..
To be continued…
auf zu weiteren Abendteuer wann immer es die zeit erlaubt… ;)
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories